Ist es für Sie als Lehrerin auch so schlimm, wenn die Schule wieder anfängt?

Frage in einem Interview heute – und eindeutige Antwort von mir: JAAA!
JAAA, ich muss es zugeben:
Der Zweite-Ferienhälfte-Blues hat zugeschlagen. Ich habe das Gefühl, ganz viel Wichtiges noch nicht erledigt zu haben. Ich hab mich ans Ausschlafen gewöhnt und daran, meinen ureigenen Rhythmus leben zu können. Ich kann mir nicht vorstellen, wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Ich krieg Herzklopfen, wenn ich nur daran denke, was alles auf mich zukommen könnte.
Und doch ein Trost: ein sehr netter Chat mit einer Schülerin, in der wir uns gegenseitig versichert haben, dass wir uns auf die AG freuen, die wir beide besuchen – sie als Schülerin, ich als Leiterin.
Wird schon. Ist immer noch geworden.
Und jetzt noch ganz viel erledigen, was auf der To-do-Liste steht …
Und deshalb – schwupps – weg vom PC!

Freude

Ob sich jemand vorstellen kann, wie sehr ich mich freue, wenn ich Rückmeldungen wie diese bekomme:

Nachdem ich dieses Buch zu Ende gelesen habe, bin ich überzeugt von Inhalt und Sprachstil. Es ist wirklich klasse geworden! Ich werde auf meiner einleitenden Lehrerkonferenz auf jeden Fall auf das Buch hinweisen.

SPIELSACHEN.DE-Buchempfehlung

Schöne Worte :-) :

Ein witziges, ein unterhaltsames Buch, das bestätigt, was wir schon immer wussten bzw. ahnten. Fachwissen alleine kann Erfolg in keiner Weise sicherstellen, vielmehr ist es die Kombination aus diesem, gepaart mit sozialer und emotionaler Intelligenz oder einfach die Fähigkeit mit Menschen umzugehen und zu interagieren.

http://www.spielsachen.de/magazin/artikel/uebersicht/zeige/buchempfehlung-manchmal-schauen-sie-so-aggro.html

 

Schock am Abend

Das war nun wirklich ein Schock – wenn auch ein positiver:
Am Montagabend war der amazon-Verkaufsrang plötzlich bei … 42.
42!
Ich war so verwirrt, dass ich jede Sekunde damit rechnete, aus einem Traum zu erwachen. Tat ich aber nicht. Es stimmte.
Wow, ich hatte in meinen kühnsten Träumen auf einen Rang unter 1000 gehofft, aber niemals damit, unter die TOP 100 zu kommen.
Ich hab mich so gefreut und danke schon mal allen, die das Buch kaufenswert fanden.
(Und natürlich hoffe ich ganz arg, dass keine/r der Leser/innen enttäuscht wird.)

Konnte das jetzt erst kundtun, weil ich gestern beim MDR in Leipzig war – zur Kaffeerunde bei hier ab vier – und erst nach 2 Uhr nachts wieder zu Hause eintrudelte.

Wiedererkannt – ertappt – erleichtert

Heute durfte ich mich über diese Rückmeldung einer Leserin freuen:

Ich habe das Buch sehr genossen: eine Pflichtlektüre für alle Nicht-Lehrer! Wiedererkannt habe ich mich und meine Lehrersituation in ganz vielen Kapiteln. Zum Beispiel beim Thema „Unterrichtsstörungen“ oder bei “Heute habe ich nichts zu tun“. Ich hab mich aber auch ertappt gefühlt – dass ich nämlich viel zu selten die Perspektive ändere, mein Unterricht oft viel zu langweilig ist und ich halt auch ungerecht bin. Erleichtert war ich, als ich gelesen habe, dass es anderen auch so geht mit den Gefühlen bezüglich Ferien, dass man am 1. Schultag schon wieder total erschlagen ist … und dass wir sogar mitten in den Ferien über Schule nachdenken. Eine befreundete Kollegin hat sich schon als nächste Leserin angemeldet.

Wenn ich den See seh …

War übers Wochenende auf Gabriele Münters Spuren und hab natürlich wieder Material für den Kunstunterricht gesammelt. Fand ich aber nicht belastend, sondern schön.
Ja, und dann ein Schild am Wasser:
Wenn ich den See seh,
brauch ich kein Meer mehr.
Schöner Satz für den “langen Vokal”, hihi.

Verrückt!

Das mit dem mangelnden Abstand ist noch steigerungsfähig. Heute bin ich aus Versehen zu meiner Schule gefahren, dabei wollte ich ins Fitness-Studio. Sollte wohl lieber Fitness fürs Hirn oder für die Seele trainieren. Sonst stehe ich irgendwann mitten in den Sommerferien im leeren Klassenzimmer und wundere mich.